Im Auto mit Malte Ludin

Am zweiten Tage der Dreharbeiten waren Landschaftsimpressionen und Aufnahmen in Imst und Umgebung geplant.
Ich hatte das Glück mit dem Filmemacher höchstpersönlich nach Innsbruck fahren zu dürfen. Eigentlich wollte ich ihn mit den typischen Interview-Fragen verschonen, es entstand jedoch ein solch interessantes und angenehmes Gespräch, dass ich mich doch entschieden habe, es niederzuschreiben.


Auf meine Frage, ob er denn schon als „kleiner Ludin“ den Traum hatte, Regisseur zu werden, antwortete er:
„Eigentlich nicht, ich habe etwas ganz anderes studiert, bin jedoch sehr schnell zur Erkenntnis gekommen, dass ich so mein Leben nicht weiterführen will. Ich habe dann eine Praktikumsstelle bei einer Redaktion und Produktionsfirma beim „Sender Freies Berlin“ in Deutschland angenommen; die heute sehr berühmte deutsche Filmproduzentin Frau Regina Ziegler (damals noch Produktionsassistentin) hat mich einen Stock tiefer geschickt, wo sich die Filmakademie befand. Ich habe mich beworben und sehe es als glücklichen Zufall, dass ich von den Juroren ausgewählt wurde.“

 

Es ist auch für das Team Wildruf ein glücklicher Zufall, dass Herr Ludin sich für das Filmemachen entschieden hat.


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