Ist es wichtig, Werner Pirchner zu kennen?

Immer mehr und mehr wird mir während diesen Dreharbeiten klar, von welcher Wichtigkeit das Projekt „D.U.D.A“ eigentlich ist. Man kann es nicht als reine Dokumentation über die Spurensuche eines verstorbenen Musikers, Komponisten und Grafikers sehen, viel mehr realisiere ich wie einzigartig Werner Pirchner war und sein Werk immer noch ist.
Mittlerweile bin ich so weit, dass es für mich persönlich wichtig ist, dass auch meine Generation der 20+ die Kultfigur, den Rebellen und den Tiroler Werner Preisegott Pirchner besser kennenlernt.

Deshalb habe ich mich dafür entschieden, auch die Gedanken und Emotionen, welche am Set von meinen Teamkollegen wahrgenommen werden, schriftlich festzuhalten. Je mehr verschiedene Gedanken und Perspektiven erscheinen desto bunter wird dieses Tagebuch – bunt und facettenreich, ganz wie Werner Pirchner. Und niemand hört wohl bei einem Interview besser hin als unser Tonmeister Peter Rösner. Auf meine Bitte, ein paar Gedanken zur just gedrehten Unterhaltung mit Andre Heller zu formulieren, bekomme ich zu hören:

“Heller lebt”, sagt Peter Rösner, “in seiner eigenen Welt. Ob die Österreicher wissen welch wunderbarer Poet er ist, ist ihm egal.”

Andre Hellers Wohnung oder eher Palast bzw. Privatmuseum hat das gesamte Filmteam auf allen Sinnesebenen tief beeindruckt. Standesgemäß werden wir von einer uniformierten Haushälterin empfangen – als sich die Türe öffnet, weht ein dezenter Weihrauchgeruch aus dem Etablissement.
Umgeben von Kunstwerken, Obelisken , Statuen und Bildern treffen wir schließlich auf einen in pastell-mediterran gehüllten Andre Heller, welcher sich seinerzeits von der Größe der Anzahl des Teamsüberrascht zeigt.


Tagebuch